Teil eines Werkes 
6. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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mir zuvor gemacht hatte, zurückbleibe, legte ich mich mit Eifer auf Aeſthetik, Rhetorik, namentlich aber auf die ſchöne Literatur. Man wende mir nicht ein, ich habe auf dieſe Art meine Zeit unnütz angewendet. Ich beſuchte ja jene berühmte Schule nicht, um ein Brod⸗ ſtudium zu treiben, das einmal einen Mann mit Weib und Kind ernähren könnte. ſondern das Dic cur hic, das ich recht oft in meine Seele zurückrief, ſagte mir immer, ich ſolle ſuchen, von jeder Wiſſenſchaft einen kleinen Hieb zu bekommen; mich aber ſo ſehr als möglich in jenen Künſten zu vervollkommnen, die heutzutage einem Mann von Bildung unentbehrlich ſind.

Bei Gelegenheit, eine Stelle aus einem Dichter zu eitiren, über die Schönheit eines Gemäldes kunſtgerecht mitzuſprechen, eine Statue nach allen Regeln für er⸗ bärmlich zu erklären, für die Männer einige theolo⸗ giſche Literatur, einige juridiſche Phraſen, einige neue mediciniſche Entdeckungen, einige exorbitante philo⸗ ſophiſche Behauptungen in petto zu haben, hielt ich für unumgänglich nothwendig, um mich mit Anſtand in der modernen Welt bewegen zu können, und ohne mir ſelbſt ein Compliment machen zu wollen, darf ich ſagen, ich habe in den paar Monaten in...... en hin⸗ länglich gelernt.

Ich habe mir nach dem Beiſpiel meiner großen Vor⸗ bilder im Memoirenſchreiben vorgenommen, auch die geringfügigſten Ereigniſſe aufzuführen, wenn ſie lehr⸗ reich oder merkwürdig ſind, wenn ſie Stoff zum Nach⸗ denken oder zum Lachen enthalten. Ich darf daher