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über dem Knie und ſchloß ſich eng um den ganzen Leib; auf der Bruſt war er offen und zeigte, ſo viel die Cra⸗ vatte ſehen ließ, daß der Herr Studioſus mit Wäſche nicht gut verſehen ſein müſſe.
Weite, wellenſchlagende Beinkleider von ſchwarzem Sammt ſchloſſen ſich an das Oberkleid an; die Stiefel waren zierlich geformt und dienten ungeheuern Sporen von polirtem Eiſen zur Folie.
Auf dem Kopfe hatte der Studioſus ein Stückchen rothes Tuch in Form eines umgekehrten Blumenſcher⸗ ben gehängt, das er mit vieler Kunſt gegen den Wind zu balanciren wußte; es ſah komiſch aus, faſt, wie wenn man mit einem kleinen Trinkglas ein großes Kohlhaupt bedecken wollte.
Ich hatte Zacharä's unſterblichen Renomiſten zu gut ſtudirt, um nicht zu wiſſen, daß, ſobald ich mir eine Blöße gegen den Herrn Bruder gebe, ſein Reſpekt vor mir auf ewig verloren ſei; ich merkte ihm daher ſeine Augenbraunenfalten, ſein ernſtes, abmeſſendes Auge, ſo viel es ging, ab und hatte die Freude, daß er mich gleich nach der erſten Stunde auffallend vor dem„Phi⸗ liſter und dem Florbeſen,“ auf deutſch, einem alten Profeſſor und ſeiner Tochter, welche unſere übrige Reiſe⸗ geſellſchaft ausmachten, auszeichnete. In der zweiten Stunde hatte ich ihm ſchon geſtanden, daß ich in Kiel ſtudirt und mich ſchon einigemal mit Glück geſchlagen habe, und ehe wir nach...... en einfuhren, hatte er mir verſprochen, eine„fixe Kneipe,“ das heißt, eine anſtändige Wohnung auszumitteln, wie auch mich unter die Leute zu bringen.


