Teil eines Werkes 
6. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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lieber Zweifler, jetzt haben Sie es klar, daß dieſer Natas nichts anderes als der leibhaftige Satan war!

„Er ſchaut mir vielleicht in dieſem Augenblick über die Schulter und liest, was ich ſage, aber dennoch ſchweige ich nicht. Den armen Okonomierath und ſein Töchterlein, die blaſſe Trübenau, meine ſchöne Thingen, den Hauptmann und den Oberforſtmeiſter hat er in ſeinem Netz. Gott gebe, daß er Sie nicht auch geködert hat. Mich hat er halb und halb, denn ich habe allzutief eingebiſſen in ſeine mit chemiſchen Ideen beſpickte Angel. Ich reiße mich los und mache daß ich fortkomme.“

„Adieu, Beſter!

Montag den 7. Oltober, Früh 6 Uhr.“

Jetzt kehrten meine Erinnerungen in Schaaren zu⸗ rück. Ja, es war der Teufel, der ſein Spiel mit uns getrieben hatte; es war der Teufel, dem es geſtern Spaß gemacht hatte, uns zu ängſtigen; es mußten des Teufels Memoiren ſein, die ich in der Hand hielt.

Wer ſtand mir aber dafür, daß dieſe Schriftzüge mir nicht durch die Augen ins Hirn hinaufkrochen und mich wahnſinnig machten? und konnte ich mich nicht gerade dadurch, daß ich den Dechiffreur und Dekopiſten des Satans machte, unbewußt in ſeine Leibeigenſchaft hineinſchreiben?

Ich packte die Handſchrift in meinen Koffer und reiste dem Profeſſor nach, um ihn um Rath zu fragen. Aber in Worms traf ich keine Spur von irgend Einem der luſtigen Geſellſchaft in den drei Reichskronen. Ent⸗ weder hat ſie der Satan eingeholt und in ſeinem acht⸗ ſitigen Wagen in ſein ewiges Reich gehaudert, oder