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fünfzig Jahre des alten Wurms nennt, genießen, viel Wein trinken ꝛc., und das et caetera, und den Wein benützt er ſeit vier Tagen ärger als der verlorne Sohn.“
„Und darüber können Sie ſich ärgern, Herr Pro⸗ feſſor? Der Mann i*ſt ſich und dem Leben wieder ge⸗ ſchenkt—“¹
„Nicht davon ſpreche ich,“ entgegnete der Eifrige, „der alte Sünder könnte meinetwegen heute noch ab⸗ fahren, ſondern daß er ſich dem nächſten beſten Char⸗ latan anvertraut und ſich alſo ruiniren muß. Ich habe ihn vor acht Jahren in der Kur gehabt und er beſſerte ſich ſchon zuſehends.“
Der Eifer des guten Profeſſors war mir nun ei⸗ nigermaßen erklärlich, der liebe Brodneid ſchaute nicht undeutlich heraus.—
„Und unſere Damen,“ fuhr er fort,„die ſind nun rein toll. Mich dauert der arme Trübenau, ich kenne ihn zwar nicht, aber übermorgen ſoll er hier ankom⸗ men, und wie findet er die gnädige Frau? Hat man je gehört, daß eine junge gebildete Frau in den erſten Jahren einer glücklichen Ehe ſich in ein ſolches Verhält⸗ niß mit einem ganz fremden Menſchen einläßt, und zwar innerhalb fünf Tagen!“—
„Wie? die ſchöne, bleiche Frau dort!“ rief ich aus.—
„Die nämliche bleiche;“ antwortete er,„vor vier Tagen war ſie noch ſchön roth, wie eine Centifolie, da begegnet ihr der Intereſſante auf der Straße, fragt, wohin ſie gehe, hört kaum, daß ſie Rouge fin kaufen wolle(denn ſolche Toilettengeheimniſſe auszuplaudern,


