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ſagte Steffen haſtig.„Dreißig Wispel will ich Euch liefern, Leonhard!«
„Und ich zwanzig!« rief Goöͤrge.„Ich ſechzig!« ein Dritter.
4 nue der Schulze ſchwieg, und ſchüttelte leiſe den opf.
„Gut denn, angenommen,“ ſagte Leonhard, und zog einige Papiere aus der Taſche.„Hier ſind die Schlußzeitel! Ihr braucht nur die Zahlen hinein zu ſetzen und Eure Namen zu unterſchreiben, ſo iſt das Geſchäft abgemacht. Den gleichen Zettel bekommt Ihr von mir ſchriftlich, und dann ſind wir gegenſeitig ge⸗ ſichert. Es iſt nur der Ordnung wegen, damit Jeder weiß, was er zu liefern und zu leiſten hat.“
Die Bauern laſen die Zettel durch, und erklärten ihre Bereitwilligkeit, zu unterſchreiben. Feder und Tinte wurde herbei geholt, mit ſchwerfälliger Hand die Namensunterſchrift gemalt, und ſchließlich der Zettel ausgetauſcht.
Mittlerweile hatten Leonhard und Vincenz, ſein Begleiter, ihre Flaſche Wein ausgeleert, und ſtanden auf, um weiter zu gehen. Noch beim Abſchiedsgruß ſagte der Müller:„Merkt es Euch, Leute, ich kaufe gern auch von Euren Bekannten zum gleichen Preiſe, wie von Euch, und wer den Handel machen will, braucht nur zu mir in die Mühle zu kommen. Adieu!«
Mit dieſen Worten faßte er ſeinen Begleiter unter dem Arm, und ſchlenderte mit ihm wieder davon.
Stumm und ſtill ſchauten die Bauern ihnen nach.
»Aber ein anſchlägiger Kopf iſt's doch, ſoll mich Der und Jener!“ nahm Bauer Steffen zuerſt wieder das Wort, als Leonhard und Vincenz ſich außer Ge⸗


