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Achtes Kapitel. Das Glück geſchmiedet. 4
— Ein Jahr und darüber mochte ſeit den zuletzt er⸗ zäͤhlten Begebenheiten vergangen ſein, da befanden ſich im Prunkzimmer des prächtigen Hauſes, welches Mr. Wilſon bewohnte, mehrere Perſonen beiſammen, welche aus fernen Gegenden ein ungewoͤhnliches Schickſal hier vereinigt hatte. Zuerſt Mr. Wilſon ſelbſt, behaglich in
einen großen Lehnſtuhl ausgeſtreckt; dann Paul, der 4 mit ſtrahlendem Antlitz zu den Füßen einer blaſſen, ält⸗ lichen Frau ſaß, der er von Zeit zu Zeit liebevoll die 9 Hände drückte; dann zwei junge Leute und ihre zwei Schweſtern, jünger Alle als Paul, aber ihm auffallend, 2
ähnlich in ihren Geſichtszügen, dann ein ſtämmiger al⸗ ter Mann mit weißem Haar und Bart, der mit auf⸗ merkſamen Blicken ein künſtlich gearbeitetes, kleines Bergwerk beſichtigte, das zur Seite auf einem großen Mahagoni⸗Tiſche ſtand; und endlich ein junger In⸗ dianer mit edler, ruhiger Haltung, deſſen Augen heller
glänzten, wenn ſein Blick von der belebten Straße, wo er gleichgültig die vorüber wogende Menſchenmenge
muſterte, auf ſeinen Freund Paul fiel, deſſen Glück er
im innerſten Herzen mitzuempfinden ſchien.
Paul war eben im Erzählen ſeiner Schickſale ber⸗ griffen, und man kann ſich denken, mit welchem Inter⸗ eeſſe ſeine Mutter, ſeine Geſchwiſter und der alte Lorenz 1
— welche wir gewiß in den Gäſten des Mr. Wilſon bereits erkannt haben,— ſeine Geſchichte anhörten.


