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„Stirb!« rief ihm Hualpa zu.„Sagteſt du nicht
zu meinem Bruder, Jeder ſei ſeines Glückes Schmied? Wohl denn, du liegſt an der Kette, die deine Bosheit geſchmiedet hat. Elender, ſtirb!“
»„Ich will nicht ſterben!“ ſchrie der Unglückſelige in Todesangſt.„Sennor Arnoldo! Erbarmen! Rettet mich! Barmherzigkeit um der Mutter Gottes willen!“
Paul wandte ſich bittend an Hualpa.
„Nein!“ ſagte dieſer mit ſchrecklicher Entſchloſſen⸗ heit.„Er bleibt! Mein Freund, mein Bruder, komm! Folge mir!«
Nur mit Widerſtreben gab Paul nach, denn das
entſetzliche Geſchrei Rivero's zerriß ihm das Herz.„Laſſ' ihn, laſſ' ihn!« flüſterte ihm Hualpa zu, als ſie ſich einige Schritte von dem Schachte entfernt hatten.»„Seine
Strafe iſt gerecht, wir üben nicht Rache, ſondern nur
ſtrenge Wiedervergeltung! Morgen mehr!“
Sie gingen; Hualpa Arm in Arm mit Paul, Huari mit der Leuchte voran. Das Geheul des ver⸗ zweifelnden Böſewichts, den ſie im Schachte zurück⸗ ließen, gellte ihnen nach, bis ſie das Ende des Stollens
erreicht hatten. Huari öffnete die ſchwere Thür, die
ihn verſchloß, und Hualpa warf ſie wieder krachend hinter ſich zu. Paul betrat das Innere der verfallenen
Hütte, und im nächſten Augenblicke ſtand er im Freien
unter dem nächtlichen Himmel, deſſen Sterne in golde⸗ nem Glanze auf ihn nieder funkelten; ſanfte Lüfte um⸗ weheten ihn, und mit einem Ausrufe des Entzückens ſank er von Neuem an die Bruſt Hualpa's.
„»Mein Freund, wie ſoll ich dir danken für dieſe 4 Rettung aus der Nacht des Grabes?“ rief er mächtiz
ergriffen aus 3
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