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ganz und gar verſchwunden;— gleichwohl, man hatte die Grundlage, und ausbeſſern, nachhelfen, ergänzen ließ ſich immer noch leichter, als von Grund aus neu ſchaffen. An Fleiß fehlte es auch nicht, der alte Lo⸗ renz half wacker mit leimen, ſchnitzen, bauen und an⸗ ſtreichen, und kurz und gut, als der Frühling wieder in's Land kam, die Quellen wieder rieſelten und die Blumen wieder blühten, konnte Paul jeden Tag und jede Stunde ſeine Reiſe antreten. Nur Eines noch lag ihm ſchwer und drückend auf dem Herzen: die Sorge, wie die Mutter ſein immerhin gewagtes und ſchwieri⸗ ges Unternehmen beurtheilen werde, und dann der Ab⸗ ſchied von ihr. Aber auch dieſer letzten Sorge ſollte Paul bald entledigt werden. Die Mutter ſelber ebnete ihm den Weg dazu. Sie hatte ſchon längſt gemerkt, daß Paul mit irgend einem beſonderen Plan umging, und eines Abends, als er müde und gedankenvoll von ſeinem vollbrachten Tagewerke heimkehrte, ergriff ſie ihn bei der Hand und führte ihn hinaus in den kleinen Garten, wo ſie ganz ungeſtört mit einander plaudern konnten.
„Paul,“ ſagte ſie,„dich bedrückt etwas! Haſt du ſo wenig Vertrauen zu dem Herzen deiner Mutter, daß du ihr deinen Kummer zu verheimlichen ſuchſt? O Paul, hat deine Mutter das um dich verdient? Iſt ſie dir nicht immer eine treue, zärtliche, liebevolle Mutter geweſen?“
Paul ſah ſie mit inniger Liebe an, und Thränen der Rührung traten ihm in's Auge.„Eben darum, gute, gute Mutter!« erwiederte er.„Weil du immer ſo liebreich wareſt, fürchte ich eben, dir Schmerz zu be⸗


