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Knieen flehe ich um Verzeihung. Nie ſoll es wieder geſchehen. Friede, Verſöhnung!
Laßt mich, Junker, laßt mich—
Und tauſendfacher Glückwunſch zu Deiner Ver⸗ mählung, Bäsli, tauſendtauſendfacher! Du mögeſt ein glückliches Weib werden! Was ſage ich? Ein glückliches? Das glücklichſte im Berngebiet! Das geſegnetſte, wie Du das ſchönſte biſt, den Engeln gleich an Wohlgeſtalt und Reinheit des Herzens.
Junker, ſteht doch auf, ich bitte Euch, ſagte Marie betroffen und düſter.
Und mir vergiebſt Du mein Knabenungeſchick?
Junker! Junker!
Nenne mich Vetter, nenne mich Goni, zauſe mich, hier iſt mein Kopf, hier ſind meine Ohren, zauſe mich, zauſe mich, Marie; ich will Deine ſchöne Hand dankbar küſſen, nur vergieb mir. Ich kann den Gedanken nicht aushalten, daß Du mir zürnſt.
Dort kommt mein Gatte, laßt mich los.
Keine Vergebung, Marie, flehte der Jüngling und drückte ſein ſchönes Haupt in ihre Gewänder.
Ich kann nicht, erwiderte ſie und reichte über ihn hinweg dem Gatten die Hand. Kunibert, ſteh doch, ſagte ſie, der Junker ſpottet mein; er treibt


