4 9 8 ſamkeit, von den letzten Strahlen mit einem röthlichen Schein umgoſſen, auf ſeinem Felſen nuhte— da glaub⸗ ten wir im Wehen der Nachtluft, im Rauſchen der Bäume, im Säuſeln der Blätter bekannte Stimmen 2 zu vernehmen, es war uns, als flüſterten ſie uns ihre Grüße zu, als erzählten ſie uns alte Sagen von ihrem
Leben und Treiben. Manches haben wir an ſolchen Abenden erfahren, manches Bild ſtieg in uns auf und
ſchien ſich vor unſeren Blicken zu verwirklichen; und die
es uns woben und malten, die uns ihre romantiſche
Sagen zuflüſterten, wir glauben, es waren— die Geiſter von Lichtenſtein.
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