Teil eines Werkes 
13. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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ßen, in derſelben feſt ein. Dann erſt, als dies geſchehen war, brach der arme Menſch das lange Stillſchweigen, und indem er mitleidig auf ſeinen bethörten Freund hinabblickte, fragte er mit zitternder Stimme:Kann ich noch etwas für Dich thun, Wilm?

Nichts mehr, erwiderte der Andere* lebe wohl!

Leb wohl, erwiderte der Kaſpar,Gott ſei mit Dir, und vergebe Dir, wie ich es thue!

Dies waren die letzten Worte, welche Wilm von ihm hörte, denn im nächſten Augenblick war er in der zunehmenden Dunkelheit verſchwunden. Und in dem⸗ ſelben Augenblick brach auch einer der fürchterlichſten Gewitterſtürme, die Wilin nur je gehört hatte, aus.

Err fing an mit einem Blitze, welcher Falken nicht nur die Berge und Felſen in ſeiner unmittelbaren Nähe, ſondern auch das Thal unter ihm, mit dem ſchäumen⸗ den Meere und den in der Bucht zerſtreut liegenden Felſeninſeln zeigte, zwiſchen welchen er die Erſcheinung eines großen fremdartigen und entmaſteten Schiffes zu erblicken glaubte, welches auch im Augenblick wieder in der ſchwärzeſten Dunkelheit verſchwand. Die Don⸗ nerſchläge wurden ganz betäubend. Eine Maſſe Felſen⸗ ſtücke rollten vom Gebirge herab und drohten ihn zu erſchlagen. Der Regen ergoß ſich in ſolcher Menge, daß er in einem Augenblick das enge Sumpfthal mit einer hohen Flut überſtrömte, welche bald bis zu Wilms Schultern hinaufreichte, denn glücklicher Weiſe hatte ihn Kaſpar mit dem oberen Theile des Körpers auf eine Erhöhung gelegt, ſonſt hätte er auf einmal