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iſt übrigens nicht gut weilen; nimm dieſen Ring und komm damit morgen in meinen Palaſt; wir wollen dann mehr über Dich und Deine Hülfe reden und ſehen, wie ich Dich am beſten belohnen kann. Komm, Weſſir, hier iſt nicht gut bleiben, ſie können wieder kommen.“.
Er ſprach es und wollte den Großweſſir fortziehen, nachdem er dem Jüngling einen Ring an den Finger geſteckt hatte; dieſer aber bat ihn noch ein wenig zu verweilen, wandte ſich um und reichte dem überraſch⸗ ten Jüngling einen ſchweren Beutel:„Junger Mann,“ ſprach er,„mein Herr, der Kalif, kann Dich zu Allem machen, wozu er will, ſelbſt zu meinem Nachfolger, ich ſelbſt kann wenig thun, und was ich thun kann, geſchieht heute beſſer als morgen; drum nimm dieſen Beutel. Das ſoll meinen Dank übrigens nicht abkau⸗ fen. So oft Du irgend einen Wunſch haſt, komm ge⸗ troſt zu mir.“
Ganz trunken vor Glück eilte Said nach Hauſe. Aber hier wurde er übel empfangen; Kalum⸗Bek wurde über ſein langes Ausbleiben zuerſt unwillig und dann beſorgt, denn er dachte, er könnte leicht den ſchö⸗ nen Aushängeſchild ſeines Gewölbes verlieren. Er eu⸗ pfing ihn mit Schmähworten und tobte und raste wie ein Wahnſinniger. Aber Said, der einen Blick in den Beutel gethan und gefunden hatte, daß er lauter Gold⸗ ſtücke enthalte, bedachte, daß er jetzt nach ſeiner Hei⸗ math reiſen könne, auch ohne die Gnäde des Kalifen, die gewiß nicht geringer war, als der Dank ſeines Weſſirs, und ſo blieb er ihm kein Wort ſchuldig, ſon⸗


