Teil eines Werkes 
12. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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keit. Sein Pferd war ſchneller als ein Vogel, und ſein Schwert ſchwirrte noch behender umher. Er warf die Lanze ſo leicht und genau ans Ziel, als wäre ſie ein Pfeil, den er von einem ſicheren Bogen abgeſchnellt hätte. Die Tapferſten ſeiner Gegenpartei beſiegte er, und am Schluß der Spiele war er ſo allgemein als Sie⸗ ger anerkannt, daß einer der Brüder des Kalifen und der Sohn des Großweſſir, die auf Saids Seite ge⸗ kämpft hatten, ihn baten, auch mit ihnen zu ſtreiten. Ali, der Bruder des Kalifen wurde von ihm beſiegt, aber der Sohn des Großweſſirs widerſtand ihm ſo tapfer, daß ſie es nach langem Kampf für beſſer hiel⸗ ten, die Entſcheidung für das nächſtemal aufzuſparen. Den Tag nach dieſen Spielen ſprach man in ganz Bagdad von Nichts als dem ſchönen, reichen und tapfern Fremdling; Alle, die ihn geſehen hatten, ja ſelbſt, die er beſiegt hatte, waren entzückt von ſeinen edlen Sitten, und ſogar vor ſeinen eigenen Ohren im Gewölbe Kalum⸗Beks wurde über ihn geſprochen; und man beklagte nur, daß Niemand wiſſe, wo er wohne. Das nächſtemal fand er im Hauſe der Fee ein noch ſchöneres Kleid, und noch köſtlicheren Waffenſchmuck. Diesmal hatte ſich halb Bagdad zugedrängt, ſelbſt der Kalif ſah von einem Balkon herab dem Schauſpiel zu; auch er bewunderte den Fremdling Almanſor und hing ihm, als die Spiele geendet hatten, eine große Denk⸗ münze von Gold an einer goldenen Kette um den Hals, um ihm ſeine Bewunderung zu bezeigen. Es konnte nicht anders kommen, als daß dieſor zweite, noch glän⸗ zendere Sieg den Neid der jungen Leute von Bnbat W. Hauffs Werke. XIl,