Teil eines Werkes 
12. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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ſehr ich die Unfälle bedaure, die Dich nach Bagdad führten, ſo war doch dies der einzige, vom Schickſal beſtimmte Ort, wo ſich, wenn Du vor dem zwanzigſten Jahr Dein Vaterhaus verließeſt, Dein Schickſal löfen würde. Said, haſt Du noch Dein Pfeifchen?“

„Wohl hab ich es noch,“ rief er freudig, indem er die goldne Kette hervorzog;„und Ihr ſeid vielleicht die gütige Fee, die mir dieſes Angebinde gab, als ich geboren wurde?“

„Ich war die Freundin Deiner Mutter,“ antwor⸗ tete die Fee,„und bin auch Deine Freundin, ſo lange Du gut bleibſt, Ach! daß Dein Vater, der leichtſinnige Mann, meinen Rath befolgt hätte! Du würdeſt vielen Leiden entgangen ſein.“

„Nun, es hat wohl ſo kommen müſſen!“ erwiderte Said.„Aber gnädigſte Fee, laſſet einen tüchtigen Nordoſtwind an Euren Wolkenwagen ſpannen, nehmet mich auf und führet mich in ein Paar Minuten nach Balſora zu meinem Vater; ich will dann die ſechs Monate bis zu meinem zwanzigſten Jahre geduldig dort ausharren.“

Die Fee lächelte.„Du haſt eine gute Weiſe, mit uns zu ſprechen!“ antwortete ſie;„aber, armer Said, es iſt nicht möglich; ich vermag jetzt, wo Du außer Deinem Vaterhauſe biſt, nichts Wunderbares für Dich zu thun. Nicht einmal aus der Gewalt des elenden Kalum⸗Bek vermag ich Dich zu befreien. Er ſteht unter dem Schutz Deiner mächtigen Feindin.“

„Alſo nicht nur eine gütige Freundin habe ich?“ fragte Said,„auch eine Feindin? Nun, ich glaube