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baß hier wahrſcheinlich außer der Luft und dem Waſſer des Tigris und einem Nachtlager auf den Stufen einer Moſchee nichts umſonſt zu haben ſein werde.
Den Tag nach ſeiner Ankunft, als er ſich eben an⸗ gekleidet hatte und ſich geſtand, daß er in dieſem pracht⸗ vollen kriegeriſchen Aufzug ſich in Bagdad wohl ſehen laſſen könne und vielleicht manchen Blick auf ſich ziehe, trat der Kaufmann in ſein Zimmer. Er betrachtete den ſchönen Jüngling mit ſchelmiſchem Lächeln, ſtrich ſich den Bart und ſprach dann:„Das iſt Alles recht ſchön, junger Herr! Aber was ſoll denn nun aus Euch wer⸗ den? Ihr ſeid, kommt es mir vor, ein großer Träu⸗ mer und denket nicht an den folgenden Tag; oder habt Ihr ſo viel Geld bei Euch, um dem Kleid gemäß zu leben, das Ihr traget?“ d
„Lieber Herr Kalum⸗Bek,“ ſprach der Jüngling ver⸗ legen und erröthend,„Geld habe ich freilich nicht, aber vielleicht ſtrecket Ihr mir etwas vor, womit ich heimreiſen kann; mein Vater wird es gewiß richtig erſtatten.“
„Dein Vater, Burſche?“ rief der Kaufmann laut lachend.„Ich glaube die Sonne hat Dir das Hirn ver⸗
brannt. Meinſt Du, ich glaube Dir ſo auf’s Wort das
ganze Mährchen, das Du mir in der Wüſte erzählteſt, daß Dein Vater ein reicher Mann in Balſora ſei, Du ſein einziger Sohn, und den Anfall der Araber, und Dein Leben in ihrer Horde und dies und jenes. Schon damals ärgerten mich Deine frechen Lügen und Deine Unverſchämtheit. Ich weiß, daß in Balſora alle rei⸗ chen Leute Kaufleute ſind, habe ſchon mit allen gehan⸗ delt und müßte von einem Benezar gehört haben, und
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