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ich Dich an die höchſte Tanne aufhängen. So hab' ichs gehalten, ſeit ich in dem Wald wohne. Vor drei Tagen aber iſt der alte Winkfritz geſtorben, der die große Glas⸗ hütte gehabt hat im Unterwald. Dorthin gehe morgen frühe und mache ein Bot auf das Gewerbe, wie es recht iſt. Halt Dich wohl, ſei fleißig, und ich will Dich zu⸗ weilen beſuchen, und Dir mit Rath und That an die Hand gehen, weil Du Dir doch keinen Verſtand erbe⸗ ten. Aber, und das ſag' ich Dir ernſtlich, Dein erſter Wunſch war böſe. Nimm Dich in Acht vor dem Wirths⸗ hauslaufen. Peter!'s hat noch bei Keinem lange gut gethan. Das Männlein hatte während es dies ſprach, eine neue Pfeife vom ſchönſten Beinglas hervorgezogen, ſie mit gedörrten Tannenzapfen geſtopft und in den kleinen, zahnloſen Mund geſteckt. Dann zog er ein ungeheures Brennglas hervor, trat in die Sonne und zündete ſeine Pfeife an. Als er damit fertig war, bot er dem Peter freundlich die Hand, gab ihm noch ein paar gute Lehren auf den Weg, rauchte und blies immer ſchneller und verſchwand endlich in einer Rauchwolke, die nach echtem holländiſchen Tabak roch und langſam ſich kräuſelnd in den Tannenwipfeln verſchwebte.
Als Peter nach Haus kam, fand er ſeine Mutter ſehr in Sorgen um ihn, denn die gute Frau glaubte nicht anders, als ihr Sohn ſei zum Soldaten ausgeho⸗ ben worden. Er aber war fröhlich und guter Dinge und erzählte ihr, wie er im Wald einen guten Freund
getroffen, der ihm Geld vorgeſchoſſen habe, um ein an⸗ deres Geſchäft als Kohlenbrennen anzufangen. Ob⸗ gleich ſeine Mutter ſchon ſeit dreißig Jahren in der


