Teil eines Werkes 
5. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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433 Volk in Banden hielt; das iſt ſchön, wahrlich! Ihr lebet in einer ſchönen Zeit, und Euer Geſchlecht iſt ed⸗ ler, als ich dachte. Alſo die Ritter von Deutſchland und Frankreich, von Italien, Spanien und England ſind ausgezogen, wie einſt unter Richard Löwenherz, die Ungläubigen zu bekämpfen? Die Genueſer Flotte ſchifft im Archipel, die Tauſende der Streiter überzu⸗ ſetzen, die Oriflamme naht ſich Stambuls Küſten, und Hſterreichs Banner weht im erſten Reihen? Hal zu ſolchem Kampfe möchte ich ſelbſt noch einmal mein Roß beſteigen, mein gutes Schwert Durande ziehen und in mein Hifthorn ſtoßen, daß alle Helden, die da ſchlafen, aufſtünden aus den Gräbern und mit mir zögen in die Türkenſchlacht.

Edler Ritter, antwortete ich und erröthete vor meiner Zeit,die Zeiten haben ſich geändert. Ihr würdet wahrſcheinlich als Demagoge verhaftet werden bei ſothanen Umſtänden und Verhältniſſen, denn weder Habsburgs Banner noch die Oriflamme, weder Eng⸗ lands Harfe noch Hiſpaniens Löwen ſieht man in jenen Gefechten.

Wer iſt es denn, der gegen den Halbmond ſchlägt, wenn es nicht dieſe ſind?

Die Griechen ſelbſt.

Die Griechen? Iſt es möglich? rief Johannes. Und die andern Staaten, wo ſind denn dieſe be⸗ ſchäftigt?

Noch haben ſie Geſandte bei der Pforte.

Menſch, was ſagſt Du? ſprach Roland ſtarr vor Stannen.Kann man es ignoriren, wenn ein