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Freund, ich habe es dem Engel geſagt, daß man uns bemerkt, ich habe ihr geſagt, daß ich fliehen werde, denn in ihrer Nähe zu ſein, ſie nicht zu ſprechen, nicht anzubeten, iſt mir unmöglich.“
„Und darf ich wiſſen, was ſie ſagte?“
„Sie iſt ruhig darüber, ſie iſt größer als dieſe ſchlech⸗ ten Menſchen.„Was iſt es auch?““ ſagte ſie,„man kann uns gewiß nichts Böſes nachſagen, und wenn man auch unſer Verhältniß entdeckte, ſo will ich mir gerne einmal einen dummen Streich vergeben laſſen; wo lebt ein Menſch, der nicht einmal einen beginge?““
„Eine geſunde Philoſophie,“ bemerkte der Major; „man kann nicht vernünftiger über ſolche Verhältniſſe denken; denn gerade die ſind meiſt am ſchlechteſten be⸗ rathen, die glauben, ſie konnen alle Menſchen blenden. Doch iſt mir noch eine Frage erlaubt? Wie es ſcheint, ſo ſehen Sie Ihre Dame allein? Denn was Sie mir erzählten, wurde ſchwerlich geſtern im Don Juan ver⸗ handelt.“
„Wir ſehen uns,“ flüſterte Jener,„ja, wir ſehen uns, aber wo, darf ich nicht ſagen, und ſo wahr ich lebe, das ſollen auch jene Menſchen nicht ausſpähen. Aber lange, ich ſehe es ſelbſt ein, lange Zeit kann es nicht mehr dauern. Drum bin ich immer auf dem Sprung, Kamerad, und Ihre Hülfe ſoll mich ret⸗ ten, wenn indeß meine Gelder nicht flüſſig werden.“ „„Doch gilt es morgen, ſo laßt uns heut noch ſchlür⸗ fen die Neige der köſtlichen Zeit 3““ ich will noch glück⸗ lich, ſelig ſein, weil es ja doch bald ein Ende haben muß. 4 ⸗


