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von Paris den Namen des ſchönen Polen erworben hatte, und dennoch, auch nach dieſer großen Verände⸗ rung, welche Zeit und Unglück hervorgebracht hatten, mußte man geſtehen, daß Prinzeſſin Sophie ſehr zu ent⸗ ſchuldigen ſei. 8
„Sie ſehen mich an, Major?“ ſagte Jener nach eini⸗ gem Stillſchweigen,„Sie betrachten mich, als wollten Sie die alten Zeiten aus meinen Zügen herausfinden? Geben Sie ſich nicht vergebliche Mühe; es iſt ſo Manches anders geworden, ſollte nicht der Menſch mit dem Ge⸗ ſchick ſich ändern?“
„Ich finde Sie nicht ſehr verändert,“ erwiderte der Fremde,„ich erkannte Sie bei dem erſten Anblick wie⸗ der. Aber eines finde ich nicht mehr wie früher: aus dieſen Augen iſt ein gewiſſes Zutrauen verſchwunden, das mich ſonſt ſo oft beglückte. Alexander Zronievsky ſcheint mir nicht mehr zu trauen. Und doch,“ ſetzte er lächelnd hinzu,„und dennoch war mein Geiſt immer bei ihm, ich weiß ſogar die tiefſten Gedanken ſeines Herzens.“
„Meines armen Herzens!“ entgegnete der Graf wehmüthig;„ich wüßte kaum, ob ich noch ein Herz habe, wenn es nicht manchmal vor Unmuth pochte! Welche Gedanken wollen Sie aufgeſpürt haben, als die unwan⸗ delbare Freundſchaft für Sie, Major! Schelten Sie nicht mein Auge, weil es nicht mehr froͤhlich iſt; ich habe mich in mich ſelbſt zurückgezogen, ich habe mein Ver⸗ trauen in meine Rechte gelegt, ihr Druck wird Ihnen ſagen, daß ich noch immer der Alte bin.“
„Ich danke; aber wie, ich ſollte mich nicht auf die


