Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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33Aus unſerer Bekanntſchaft, fuhr der erſte fort, aus unſern Kreiſen kann ſie nicht ſein; denn wenn es auch wahr iſt, was man flüſtert, daß ſchon mancher elende Kerl von einem Vater ſeine Tochter mit einer Bittſchrift zum Juden ſchickte, ſo laut läßt keiner ſeine Schande werden, daß er ſein leibliches Kind mit dieſer Mazette auf den Ball ſchickt!

Bitte Dich ums Himmelswillen, Herr Bruder, nicht ſo laut, er hat überall ſeine Spione, und uns iſt er ohnedies nicht grün; denk an Deine Familie, willſt Du Dich unglücklich machen? Aber wahr iſt's, es kann kein Mädchen aus beſſern Ständen ſein, und doch iſt ihr Weſen für eine Bürgerstochter zu anſtändig. Doch halt, wer iſt der Sarazene, der dort auf uns zukommt?

Die Farbe ſeines Turbans iſt ja dieſelbe, wie ihn die Charmante des Juden hat!

Die jungen Männer wandten ſich um und ſahen einen ſchlanken, ſchöngewachſenen Mann, der, als Sarazene gekleidet, ſich durch die einfache Pracht ſeines Koſtüms, wie durch Gang und Haltung vor gemeineren Masken auszeichnete. Auch er ſchien die jungen Männer ins Auge gefaßt zu haben, denn er ging langſam an ſie heran und zögerte, an ihnen vorüber zu ſchreiten.

Was iſt Deine Parole? fragte der eine der jungen Männer, der in der Maske einen Freund zu erkennen glaubte.Haſt Du nur Dein Allah zum Feldgeſchrei, oder weißt Du ſonſt ein Sprüchlein?.

AGaudeamus igitur, juvenes dum sumus, erwi⸗ derte der Sarazene, indem er ſtille ſtand.

Er iſt's, er iſt's, riefen zwei dieſer jungen Herrn,