ſich doch; es gilt hier, ruhig und mit Umſicht zu han⸗ deln; glauben Sie, er iſt es?“
„Noch weiß ich es nicht gewiß,“ entgegnete ſie; „aber ich glaube, ſeine Augen zu erkennen.“
ſung, recht genau auf dieſen Paſcha Acht zu geben, und ging mit der Dame weiter. Aber kaum hatte er einige Gänge durch den Saal gemacht, ſo erſchien der Türke wieder; doch hielt er ſich mehr in der Entfernung, als beobachtete er die Sängerin.
Der Doktor trat mit ſeiner Dame an ein Büffet, um ihr auf den gehabten Schrecken eine Taſſe Thee zu verordnen; er ſah ſich um— auch hier wieder der Türke. Und ſiehe da, jetzt hatte er auf einem Tellerlein ein Glas Punſch und einige Bonbons; er nähert ſich der Sängerin, ſeine Augen funkeln, das Glas hüpft und klappert in ſeltſamen Klängen auf dem zitternden Teller; er iſt an ihrer Seite, er bietet ihr den Teller und ſagt:
„Verehrte, beliebt Ihnen nicht etwas Weniges Punſch
und etliche Bonbons?“ Die Sängerin ſah ihn ſtarr an, ſie erbleichte, ſie ſtieß den Teller zurück und rief:„Ha der Schreckliche! Er iſt's, er iſt's, er will mich ver⸗ giften!“
Der Paſcha von Janina ſtand ſtumm und regungs⸗ los, er ſchien jeden Gedanken an Vertheidigung aufzu⸗ geben; willenlos ließ er ſich von den vier haudfeſten Domino's hinwegführen.
Beinahe in demſelben Augenblick wurde der Doktor heftig an ſeinem ſchwarzen Mantel gezogen; er ſah ſich
um— jener kleine, verwachſene Lohnlakai aus dem
Der Medicinalrath gab den vier Domino's die Wei⸗


