Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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der Griechenlieder perſönlich kennen gelernt, und ſeit wenigen Wochen ſeinen jähen Tod betrauert.

Wilhelm Hauff entſchlief ſanft, indem er Gott ſeinen unſterblichen Geiſt empfahl, am 18. Novem⸗ ber 1827. Die Theilnahme an ſeinem frühen Tode war allgemein, und ſie ſprach ſich in Stuttgart durch eine ſehr zahlreiche Begleitung zum Grabe laut und rührend aus. Seine Mitarbeiter in der Poeſie wetteiferten, ihn mit ihrem Nachrufe zu feiern. Carl Grüneiſen, ſein Vetter und Jugendfreund, hielt eine Rede in der Kirche, der Verfaſſer dieſes Lebensabriſſes ſprach einige Strophen am Grabe, und Ludwig Uhland griff einen edlen Akkord auf ſeiner lange verſtummten Leyer.* Die ſämmtlichen Freunde beſorgten durch den Bildhauer Wagner, einen ausgezeichneten Künſtler, Danneckers Schüler, die Büſte des Verewigten, die in jeder Hinſicht gelungen zu nen⸗ nen iſt. 2

Vom Verfaſſer neu durchgeſehen und ergänzt, Go⸗ maringen im Januar 1840.

* Gedichte und Rede finden ſich in den nächſtfolgenden Blättern. 3