Teil eines Werkes 
3. Theil (1827)
Entstehung
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an der Vereinſamung ſeines Krankenlagers, da nur Fiorina ihm zur Seite blieb, etwas von dem geahnet, was er ſeit mehreren Tagen ſchon mit Ungeduld erwartete. Es ſchien, als ſtaͤnde es in ſeiner Macht, die fliehende Lebenskraft noch ſo lange zu feſſeln, bis ſeine Lieben aus der Fer⸗ ne herbeigeeilt waͤren, um ihn zum ernſten Ueber⸗ gang einzuſeegnen.

Zoͤgert nicht! ſagte er matt,fuͤrchtet nicht, daß die Freude mich toͤdte, der Schmerz laͤßt ſich ſein Amt nicht nehmen; aber gewaͤhrt mir von den Wonnen dieſes Lebens noch ſo viel Ihr koͤnnt. Theophilia!

Ach ſie waren ſchon alle in ſeiner Naͤhe, und der Engel, den er rief, kniete mit namenlo⸗ ſem Schmerz ringend an ſeinem Bette.

Laͤchelnd, freudetrunken, ruhte ſein Blick auf den Engelszuͤgen der Geliebten, dann wende⸗ te er ſich zum Vater, und ſagte mit ſanftem Vor⸗ wurf:.

.Du verhießeſt ſie mir einſt, und auch die Mutter. Ich danke Dir, daß Du ſie mir Bei⸗ de noch zufuͤhrſt, ehe

Mein guter Sohn! fiel Edwin tief be⸗ wegt ein.Manches verheißt uns dieſes Leben, das erſt ein Andres uns gewaͤhrt. Wir aber bringen Dir hier ſchon Thraͤnen, Liebe und Troſt.