an ſeiner Tafel ſchwelgte, beinahe fuͤr alles, au⸗ ßer dem leiſe verhallenden Ton von Theophiliens Stimme, unempfaͤnglich, und ſo entging ihm zwar nicht ganz, aber doch zum Theil, jener Zug bittern Spottes, der ſich erſt heut wieder recht ſichtlich um den feinen Mund der Graͤfin gelagert hatte. Sie verfolgte jede ſeiner Bewe⸗ gungen, ſprach mit Angelegentlichkeit von dem nahe bevorſtehenden Ende des Krieges, flocht ſcherzhafte Anſpielungen auf Theophiliens braͤutli⸗
ches Verhaͤltniß mit ein, und laͤchelte ſo trium⸗
phirend bei jedem Worte, welches ſie an ihren Gemahl richtete, daß er, minder beſchaͤftigt mit der Löſung ſeiner Aufgabe, gewiß ſchon jetzt den Feind entdeckt haͤtte, der ihm in Siegesuͤbermuth den Handſchuh hinwarf.
Als er nach Tiſche in ſein Zimmer trat,
fand er auf ſeinem Buͤreau ein kleines, zuſam⸗
mengebogenes, von einer ihm gaͤnzlich fremden Damenhand uͤberſchriebenes Billet, deſſen Sie⸗ gel nichts als eine einfache Hyrogliphe bezeichnete.
Es gleichguͤltig erbrechend, uͤberflog er den
Inhalt, dann wiederholte er die Lectuͤre mit ge⸗
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