Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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219 fuhr er mildernd fort,und Theophilia darf, wenn ſie mit ihrem lieben Herzen keinen beſſern Gebrauch machen kann, oder es nicht vorzieht, die ſuͤße Schuld der Dankbarkeit an den wel⸗ chen ſie guͤtig ihren Wohlthaͤter nennt, durch treues Aushalten an ſeiner Seite ſelbſt abzutra⸗ gen, das Band nicht loͤſen, welches einmal um des Sohnes Herz geſchlungen, ohne ſchmerz⸗ lichen Kampf nicht wieder zerriſſen werden duͤrf⸗ te. Meine Abſicht habe ich nun wohl, trotz Ih⸗ res Mißverſtehens, erreicht, liebe Theoehilia. Sie wiſſen jetzt, daß Sie noch einmal waͤhlen koͤnnen, und daß wie Sie auch waͤhlen, ich der Ritter Ihrer Meinung bin. Nun gute Nacht, mein liebes, holdes Kind! traͤumen Sie von guten Engeln, die immer Schoͤnheit und Unſchuld umſchweben.

Theophiliens innre Bewegung ließ ſie die letzten Worte des Scheidenden kaum vernehmen. Ein wogendes Meer widerſprechender Gefuͤhle flu⸗ thete in ihr ab und auf..

Magnus Name, erſt leiſe in der Tiefe ih⸗ res Herzens verhallend, dann wie ein liebliches