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ſcheute er kein Opfer, alſo auch die Ketten einer vergaͤnglichen Hofgunſt nicht. Eins nur blieb un⸗ erſchuͤtterlicher Vorſatz in ihm, ſich nie beguͤnſti⸗ gend zu dem auswaͤrtigen Buͤndniß hinzuneigen, und ohne oͤffentlich dagegen zu kaͤmpfen, doch als Deutſcher in Wort und That, das Wohl des ge⸗ druͤckten Deutſchlands in treuem Herzen zu be⸗ wahren. Wohl fuͤhlte er als Einzelner ſich bald zu ſchwach gegen die erbaͤrmlichen Sophiſtereien geſchmeichelter Eitelkeit anzukaͤmpfen, aber um ſo willkommner war ihm ein Gehuͤlfe von Malthens Klugheit und weit ausſehender Politik. Schnell hatte ſein Scharfblick die geheime Abſicht deſſel⸗ ben ergruͤndet, und es galt nur noch, wer der Erſte ſeyn ſollte, der dem Andern Vertrauen entgegenbraͤchte.
Da löſ'te das zauberſuͤße Laͤcheln Leontinens auf einmal die ſchwierige Aufgabe.
Major Dornburg war ein ſchoͤner Mann von ſechs und dreißig Jahren, voll heitrer Jovia⸗ litaͤt, und mit all der liebenswuͤrdigen Regſam⸗ keit ausgeſtattet, die ihm limmer, auch in den
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unbewachteſten Augenblicken, das Intereſſe ſeiner


