2 2 einmal einem Malthen weichen mußte) in ſeine Plaͤne ein, und beſchloß— zur guten Sache hin⸗ geneigt— ſie moͤglichſt zu unterſtuͤtzen, wenn er die Motive eben ſo rein faͤnde, als den zu errei⸗ chenden Zweck.
Ihn als erſten Miniſter, und in der Gunſt des Hofes wieder zu finden, uͤberraſchte den, mit jeder Einrichtung deſſelben wohlbekannten Praͤſi⸗ denten keinesweges, aber deſtomehr, ihm ſich mit biedrer Waͤrme entgegenkomten, ſeine tief ver⸗ borgnen Abſichten leiſe an's Licht ziehen, und
beguͤnſtigen zu ſehen. Wir wiſſen, daß Dornburg
grade zu der Zeit vom Schauplatze trat, als Mal⸗ then, zum Mann gereift, unter der Leitung ſeines erfahrnen Vaters die erſten Schritte dar⸗ auf verſuchte. Er hatte ihn alſo nie geſehn, und nur verworrene Geruͤchte von ihm und ſei⸗ nem tiefen Fall vom Gipfel des Gluͤcks vernom⸗ men.— In wie fern der Name Malthen in das Gewebe der Intrigue, welche ihn ſtuͤrzte, mit ver⸗ flochten war, wußte er nicht, wohl aber war es ihm klar, daß der Beiſtand dieſes— jetzt wieder
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