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Entwuͤrfe.
Nachdem die Graͤfin eine Stunde mit Em⸗ mo Muſik gemacht hatte, erzaͤhlte ſie ihm ihre kleine Begebenheit mit Magnus, zwar nur bei⸗ laͤufig, aber doch mit gehoͤriger Betonung alles deſſen, was ihren weiblichen Triumph erhoͤhen konnte. Sie haͤtte indeß die Sache auch vortra⸗ gen moͤgen, wie ſie wollte, der junge Mann wuͤrde nie etwas anders, als ſeinen Groll gehoͤrt haben.
Ein Sohn Edwins ruͤhmte ſich alſo laut und ungeſtraft, Conſtanzen anzugehoͤren? Ihm glich der Knabe, auf welchen ſie Blicke voll Mutterzaͤrt⸗ lichkeit warf, die ihm allein gebuͤhrten? Und der Kuͤnſtler trieb den Frevel ſogar bis zur Taͤu⸗ ſchung des eignen Sohnes?— Da war es ja klar, was ihn feindlich aus ſeiner Naͤhe trieb, konnte er die Zuͤge der Mutter in den Seinigen wohl wiederfinden, ohne das Werk zu vernichten,
das eine ſo elende Luͤge zur Schau trug. Er⸗


