187 in wenig Tagen, um ihm dieſen Schatz hier zu uͤberantworten; dann ſcheiden ſich unſere Wege,“ erwiederte er mit einem ſchmerzlichen Blick auf Theophilien.„Mich treibt des Vaterlandes Druck, und jener innere Genius, dem wir nicht treulos werden duͤrfen, hinaus in's Weite.“
Die Graͤfin ſah wohlgefaͤllig an der ſchoͤnen, kraͤftigen Heldengeſtalt des jungen Mannes hin⸗ auf, der bei den Worten das Haupt ſtolz erhob, und mit den ſtrahlenden Augen die eng begraͤn⸗ zenden Waͤnde des kleinen Stuͤbchens zu uͤberfluͤ⸗ geln ſchien. Von einem entſchiednen Vorgefuͤhl ſeiner hohen Beſtimmung ergriffen, und ſich ſelbſt vergeſſend, rief ſie:
„Aus dieſem Kampfe geht der Sieg hervor. Was Sie auch beginnen, junger Mann! es muß ſich glaͤnzend enden.“
Das beruͤhrte ihn wie der Spruch der Py⸗ thia. Entzuͤckt, entſuͤndigt, aller Banden frei, die Wohlſtand, Rang und Reichthum um den armen, niedrigen und gedruͤckten Erdenſohn ſchlangen, ſtuͤrzte er zu den Fuͤßen der Graͤfin, und ſprach begeiſtert:


