Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

4

5

zende Verwirrung, mit der ſie es that, brachte

ſelbſt den kalten, berechnenden Staatsmann außer Faſſung.

Keine! ſagte ſie mit bebender Stimme. In dieſem Kreiſe fand ich alles: Aeltern, Freun⸗ de und Verwandte.

Wenn nun aber bei Ihrem Austritt aus demſelben ein Freund Ihnen die Hand bödooͤte, den Sie fruͤher nicht zu beduͤrfen glaubten, wenn ſein Haus und ſeine Familie Sie als ein liebes Familienglied zu ſich einluͤde, wuͤrden Sie ihn zuruͤckweiſen?

Statt aller Antwort beugte Theophilie ihr Haupt mit einer raſchen Bewegung auf die Hand der Aebtiſſin, und dieſe ſagte liebreich:

Ich verſtehe Dich, meine Tochter! Du fuͤrchteſt die Erſcheinungen einer, Dir noch frem⸗

den Welt. Du trennſt Dich ungern von mir,

und wuͤnſcheſt, daß ich Dich vor einem Entſchluſ⸗ ſe bewahren moͤchte, von dem Du in Deiner Unſchuld ſelbſt ſchon ahneſt, daß er bedeutend fuͤr Dein ganzes Leben ſeyn wird. Aber wie ſchwer es mir auch werden mag, die ſuͤßen Rech⸗

.