Worte ſagte, und ihren verlaſſenen Schmerz dem Glauben an eine ewige Liebe unterwarf. A ber die Tante war vom Arger uͤber die fruͤheren Auſſerungen der Nichte geſchminkt, uͤber und uͤber roth geworden. Was Phoͤbe be⸗ geiſtert und hingeriſſen fuͤr den Gegenſtand des Geſpraͤchs, in voͤlliger Bergeſſenheit ihrer ab⸗ haͤngigen Lage ſprach, hatte jede Ruͤckſicht auf die Denkart der Tante ausgeſchloſſen, und ver⸗ ſagte gewiſſermaaßen das ſchuldige Anerkennen der großmuthigen Wohlthat, welche die Raͤ⸗ thinn der Tochter ihres Bruders zu erzeigen ge⸗ dachte, da ſie das Maͤdchen zu ſich nahm. Die Raͤthinn war nicht gewohnt, etwas Gutes um⸗ ſonſt zu thun, oder an Solchen, die es nicht zu wuͤrdigen wußten, wenn auch nur mit Wor⸗ ten, und als Phoͤbe ohne Hochſchaͤtzung von dem Gelde ſprach, ſich der Sorge fuͤr ihr Fort⸗ kommen weigernd, und dies einem hoͤhern Fuͤh⸗ rer uͤberlaſſend: fuͤhlte die Tante ſich in ihrem Goͤtzen gering geachtet, und von des Maͤdchens frommen Aufſchauen zuruͤckgeſetzt. Schnell überſchlug ſie in Gedanken den Betrag der Ko⸗
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