das Recht, uns bleibt die Arbeit und das Nach⸗ ſehen. Mein Mann waͤre wohl im Stande, ſich um neun Pfennige, die in einer Vormund⸗ ſchafts⸗Rechnung fehlten, den Kopf zu zerbre⸗ chen, unterdeſſen habe ich vielleicht neunmal einer Waiſe Rath und Huͤlfe gegeben, der es an allem gebricht.“— „Wenn auch Phoͤbe empfand, daß die Tante in dem Geſagten ihre umſichtige Thaͤtig⸗ keit nicht allein, als Gegenſatz zu der amtlichen Pedanterie ihres Mannes, ſondern auch als eine Mahnung, wie huͤlfreich ſie ſich der armen Nichte angenommen— geltend machen wollen: ſo antwortete ſie doch ohne ſichtliche Empfindlich⸗ keit, mit ſanftem Entgegnen:„die Graͤfinn Mimoſa, wenn ſie noch lebte, wuͤrde ſagen: dies ſey auch ganz in der Ordnung. Die Frau fuͤhrte leiſe und liebend aus, was der Mann erſt lange denkend beſchließt. Sie aͤuſſerte zu⸗ weilen: das weibliche Verdienſt muͤſſe, gleich der muͤtterlichen Natur, die ja auch ein Femi⸗ . ninum ſey— nur in beſcheidener Stille ſchaffen und wirken, und ſich in ſeinen Schoͤpfungen
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