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dungen zuneigte, welche Sara vielleicht kaum gebilliget haben würde. Das Fräulein von Struenſee hatte in der Stunde jener Geſtänd⸗ niſſe zwei Liebhaber.
So fand Adolars Vater demnach ein willi⸗ ges Gehör als er ſprach:„ſo laſſe nun Dein erſtes Ziel— es iſt mein liebſter und letzter Wunſch— dorthin gerichtet ſeyn!— O wie beneide ich Dich um dieſen Weg! meine Seele, mein Segen wird Dich begleiten. Erkundige Dich ſchon von Wei⸗ tem, ob Roſamunde lebt? in welchen Verhält⸗ niſſen? wen ſie bei ſich habe? forſche nach allen kleinen Umſtänden ihres Ergehens, und erwäge, mein Sohn, daß Deinem Vater jede Geringfü⸗ gigkeit, dieſen Gegenſtand betreffend, wichtig ſey. Vergiß ja nicht zu fragen, ob ſie immer geſund geweſen und heiter, ob ihr die ländliche Oekono⸗ mie Vergnügen zu machen ſcheine? und ſo weiter. Findeſt Du Alles wie ich hoffe und Gott es geben wolle: ſo ſuche Eingang im Schloſſe. Adolar! Deinem Herzen vertraue ich das meine an. Die Vollmacht, welche ich Dir ertheile, iſt eine Ta- bula rasa, eine Charte blanche. Bezeige dieſer


