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ſeiner beſten Meinung von der Zuverläſſigkeit dieſes Mannes; das heißt: er traute ſich und ſeiner Menſchenkenntniß ein untrügliches Urtheil zu. So hatte der Jouvelier, wenn er auch den
Glauben ſeiner Väter changirt, doch nie den ſeiner
Freunde in der Ueberzeugung wankend geſehen: daß er ein reeller Mann ſey.— 1
Als der Credit des Jouveliers ſich in einiger Zeit befeſtigter als jemals zeigte, gaudirte der Baron,— allein nicht lange. Seine Papiere von ungeheurem Werth, die in den Händen des Jouveliers geweſen— waren verfälſcht. Ein beruͤchtigter Gauner von Rang präſentirte ihm Wechſel einer enormen Spielſchuld, die er bei der letztern Saiſon unter jenem Namen ausge⸗ ſtellt hätte. Es war ſeine Handſchrift, Zug für Zug: charakteriſtiſch genau, der Baron konnte
es nicht ableugnen: aber ſeine Augen hatten
jenen Spieler nie geſehen. Ein Gerücht flüſterte: der Jouvelier und dieſer fremde Betrüger ſtäcken
unter Einer Decke. Man wollte hier und da auf
Spuren verſtohlenen Einverſtändniſſes zwiſchen ihnen gerathen ſeyn. Es kam zum Prozeß mit


