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Der Colibri und Die Ruine : zwei Erzählungen / von Henriette Hanke, geb. Arndt
Entstehung
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dem Knäuel abſeits ſchob, war der Faden ihrer Mittheilung wie abgeriſſen.

Iſolde fragte, welche Zimmer die Gene⸗ ralinn für dieſen gaſtlichen Zweck beſtimme?

Die Generalinn antwortete mit unwilligem Blick:welche? ich halte mich an das Wort der Bitte und gebe nur eins, das grüne, mit dem Cabinet. Ich bin zu alt und zu wenig kunſtver⸗ ſtändig, um einer Theater⸗Prinzeſſin mehr ein⸗ zuräumen. Die Stimme, welche dieſen Aus⸗ ſpruch ſcharf und entſcheidend abgab, war gereizt und milderte ſich in zitterndem Schmerz, da ſie hinzufügte:der Fürſt ſchont die Sängerinn allein ſchont er mich? und vom Zartgefühl der

Cannoniſſinn hätte ich auch ein Anderes als dieſe Zumuthung erwartet. Sie bürdet in ihren Wün⸗ ſchen meiner Schwäche Schweres auf.

»Nun die paar Tage, tröſtete Iſolde:ge⸗ hen ſchnell hin; länger wird es ja wohl nicht dauern. Wir dürften zudem unſere Gäſtinn nicht ſehr gewahr werden: denn ſie wird ohnfehl⸗ bar bei Hofe ſingen und ſeyn.

Die Generalinn ſah noch einmal in das Re⸗