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prangte zwiſchen Gärten und Baumgruppen her⸗ vor. Auf einem großen runden Platze ſtand ein coloſſaler Petrus unter dem Baldachin falbender Linden; in ernſter Gediegenheit, ein heiliger Schirmvogt gleichſam, dieſes den Muſen geweih⸗ ten Gebiets. Kein Werkeltreiben war in dieſem vornehmen Bezirk zu erblicken, kein plebejes Ge⸗ räuſch unterbrach die feyernde Morgenſtille der Stunde, worin unſere Erzählung beginnt; ſelbſt die greiſe Pomona, welche ſonſt unter dem Schutze des Apoſtels Früchte feil bot, hatte heute den kleinen Markt ausgeſetzt und gönnte ſich und dem himmliſchen Legaten einmal Ruhe.
Der erlauchte Ortsherr beging ſein Wiegen⸗ feſt und die Natur ſchien freundlich dazu. Am Horizont, der im leuchtendſten Celöſte herbſtli⸗ cher Färbung mit den bläſſeren Bergen der Ferne und den Nebeln des Waſſers verſchmolz, war kein Wölkchen zu ſehen; der Fluß flimmerte in Silbergalla und rollte ſonnenprächtig ſeine Wo⸗
gen. Am dieſſeitigen Ufer, wie an den Faden der Fluth gereiht, zogen ſich die Hütten und Häu⸗ ſer der Schiffer hin, deren viele hier heimiſch


