Teil eines Werkes 
3. Bd. (1836)
Entstehung
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im vornehmſten Stadttheile von Paris gefuhrt. Schon im Eingange durch den Thorweg er⸗ kannte er, eine uͤberall ſich zeigende, auserwaͤhlte Behaglichkeit, verbunden mit der reichſten, ver⸗ ſchwenderiſchſten Prachtliebe. Die aͤußere Halle ruhete auf Saͤulen von ſchwarzem Marmor, war mit eben ſolchen Platten belegt, brachte eine duͤſtere, aber ungemein prachtvolle Wir⸗ kung hervor; die in dieſer Halle befindlichen Diener trugen reiche Livreen von Scharlach und Gold; der Thuͤrſteher war ein rieſenhafter, krauskoͤpfiger Neger, deßen Tunika in loſen Falten bis zum Knie hinabreichte; ſein Hals, ſeine Arme, ſeine Fußknoͤchel und Handgelenke waren mit goldenen Armbaͤndern geſchmuͤckt, auf denen die reichſten Perlen prangten, ſeine Ohrringe hingen reich verziert, bis auf die Schul⸗ tern hinab.

Langſam ging der gutmuͤthige Prieſter durch dieſen prachtvollen Eingang, als ſich ploͤzlich, wie durch Zauberei, ein reicher Vorhang am entgegengeſezten Ende oͤffnete und ihn zur zwei⸗ ten Vorhalle fuͤhrte. Dieſe war ganz im Ge⸗ genſaze der Erſten, aus dem weißeſten und reinſten Pariſchen Marmor gearbeitet; vier Jo⸗

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