nes Bruders Kind waͤre!— Dann erſtieg ihm
eine Lieblingshoffnung, an die er bisher nicht zu denken gewagt hatte;— ſo ſchnell ſie ihm erſtand, kleidete er ſie auch in Worte.— Sie war keine Verwandte; kein Sydney Blut floß in ihren Adern, welches den unbefleckten Na⸗ 3 men Sydney mit ſeinem Bann bedrohete. Sie war keine Sydney, aber nun mogte ſie eine Sydney werden.— Baſil liebte ſie, das wußte er ſehr gut; doch die kleinen Verſe, der ungefeilte Reim;— das mogte im Scherz, oder aus Bosheit entworfen ſeyn— nur hatte dieſes ſo oft den ſchoͤnen Gegenſtand ſeiner Herzenswuͤnſche umwoͤlkt— er hatte kaum ge⸗ wagt, bei ſich ſelber das Beſtehen dieſer Liebe anzuerkennen.— Was galt es, wer ſie ſwar.
wenn ſie nur keine Sydney waͤre!
Raſch entſtanden des Baronetts Gedanken und ertoͤnten ſeine Worte; raſch erzeugten die einen, auch die andern. Es erfriſcht wie ein kuͤhlender Gebirgswind, wenn man in dieſer kalten, berechnenden Welt einem Manne be⸗ gegnet, deßen Worte der Spiegel ſeiner Seele ſind, der eben ſo ſchnell ſpricht, als er den Gedanken ſaßt, und der ſo gut und wohlwol⸗ lend denkt, daß man ihn ſchon fuͤr die ſchoͤne


