Teil eines Werkes 
3. Bd. (1836)
Entstehung
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ſeyn, dem ich mit eigenen Haͤnden ein Merk⸗ mal eingepraͤgt habe;— es war eine Roſe, die ich ſcherzend zeichnete,— auch ich konnte einmal ſcherzen,— als ein Sinnbild Deines Namens,— aͤzte ich ſie Dir in die Haut; eine Kunſt, die ich in Indien erlernt habe.“

„Koͤnnte ſie nicht geſchwunden ſeyn, Sir?“

„Unmoͤglich.“

„Oder ausgerieben und dadurch vertilgt?“ „Unmoͤglich! Zudem ſind Deine Augen, Deine Haare, Dein ganzes Ausſehen— durch⸗ aus von dem Deiner beiden vermeintlichen Ael⸗ tern unterſchieden. Die Mutter war dunkelſte

Brunette, mit Adleraugen.“

„Alles das mag ſeyn; doch ſind Sie ganz gewiß davon, daß jenes traurige Merkmal nicht da iſt?“——

„Maͤdchen, die leiſeſte Beruͤhrung zeichnet den Kelch der Lilie; kein Makel iſt auf Deiner Haut.“ 3

Roſalinde brach in Thraͤnen aus; nachdem ſie ſich ein wenig wieder geſammelt hatte, ſagte ſte:„lange habe ich gewuͤnſcht, Sie zu be⸗ ſuchen, Sir; aber mein Oheim wollte es bis⸗ her nicht geſtatten; Ihrer ſchweren Wunde we⸗ gen; als er mir endlich geſtern Abend ſeine

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