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weiß, ob ich— arm und freundlos, ein Wan⸗ derer auf den oͤden Gefilden der Welt,— dann nicht von Ihnen geliebt werden mag, waͤr' es auch aus keinem andern Grunde, als weil ich ungluͤcklich geworden bin.“—
„Weshalb meinten Sie, ich haͤtte Major Raymond das Buch gegeben?“
So ploͤzlich und ohne alle Bezugnahme auf Baſils lezte Worte, that Roſalinde dieſe Frage,
daß er ſich kaum ſammeln konnte, um ſeine
Antwort zu ordnen. Er wuͤnſchte keinen Hader zwiſchen ihr und Margrete anzuſtiften, die da⸗ mals Roſalindens Gaſt war, und dennoch ver⸗ mogte er nicht, Antwort zu geben, ohne Ma⸗ jor Raymond's Schweſter darin zu verwickeln. Mit vieler Gewandtheit vermied er den ſchwie⸗ rigen Punkt; als er aber Roſalinden auf's neue die Eroberung vorhalten wollte, auf die er fruͤher ſchon angeſpielt hatte, vermogte er ſein Gefuͤhl nicht hinreichend zu bemeiſtern, und machte ihr noch einmal den Vorwurf, daß ſie ihm ſo geringes Vertrauen zeige, daß ſie
ihn, wie er ſich ausdruͤckte,„mehr als einen
Fremden, denn als einen Bruder behandle.“ „Sie thun mir Unrecht,“ erwiederte ſie,„die
einzige Urſache, weshalb ich mit Ihnen mich


