Teil eines Werkes 
3. Bd. (1836)
Entstehung
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40.

und makelloſen Namens iſt, ſie, die erwor⸗ ben werden mag zur Heirath Hiieer brach ſie ab; durchſchritt unruhig ihr

Zimmer; widerſtreitende Gefuͤhle erfuͤllten ih⸗ ven Buſen: ſie vermogte den Gedanken nicht zu faßen, ihrem Oheim den Zweifel mitzuthei⸗ len, der ſie ungewiß machte, ob ſie ſeines Bruders Kind ſey; geſchah das, an wen konnte ſie dann ſich feſtklammern? und

doch, wenn ſie wirklich keine Sydney waͤre!

Die glaͤnzendſte, ſchoͤnſte Hoffnung ihres Lebens leuchtete auf, aber doch durfte ſie nicht wagen dem Gedanken nachzuhaͤngen. Alice, die das Raͤthſel zu loͤſen vermogte, war verſchwunden; Roſalinde glaubte feſt, daß die⸗

ſes Verſchwindens Hauptbeweggrund geweſen

ſey, ſich ihren draͤngenden Anfragen zu ent⸗ ziehen. So freundlich Margrete dem aͤußern Scheine nach mit ihr war, konnte ſie dieſer ſo wenig Liebe, als Vertrauen ſchenken. Schon einigemale war ihr der Gedanke in den Sinn gekommen, des Geaͤchteten Geſchichte, Baſil. Sydney mitzutheilen; doch es ſchien ihr, als ſchwanke dieſer beſtandlos, als ſey er bald warm, bald kalt in einem Augenblicke die Zaͤrtlichkeit ſelber, und im naͤchſten zerſtreut,