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Dame, Kußhand zu; ſo wahr ich lebe, dies iſt Wahrheit!— und ich will's nicht ablaͤug⸗ nen, daß ich mir damals einbildete— ſie moͤgte mir zugeworfen ſeyn— und vielleicht habe ich's auch erwiedert; wenn ich aber Alles recht bedenke, ſo haͤtte ich das nicht thun muͤſ⸗ ſen; und Joſeph— ſtellte ſich deshalb recht thoͤricht an,— der arme Junge!— Joſeph iſt ein guter Menſch— wirklich ein ſehr guter Menſch, Fraͤulein Roſalinde, beſonders jezt, nun er noch fuͤnf Locken mehr an ſeiner Pe⸗ ruͤcke traͤgt und ſein Sonntags⸗Strumpf ihm bedeutend uͤber das Knie hinauf reicht.“ „Was ſagt Ihr Vater denn dazu?“ fragte
Roſalinde, welche wuͤnſchte, das Geſpraͤch in
ſeinem nunmehrigen Laufe zu erhalten und ſich in Geduld zu finden ſuchte.
„Ahl! Sie glauben doch nicht, daß er mei⸗ nem Vater das ſehen laͤßt— o nein! nein! Aber wißen Sie auch, Fraͤulein Roſalinde, daß mein Vater wirklich eine Locke rings um ſeine Stuzperuͤcke erhalten hat.— Wahrhaftig, es iſt ſo. Ich brachte Saunderſon, den Bar⸗ bier, dazu, daß der ſie einwirken mußte, waͤh⸗ rend der Vater ſeinen⸗Nachmittagsſchlaf hielt; und das Beſte bei der Sache iſt, daß er es


