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laßen, ſo will ich fuͤr Euch und Miß Rofa⸗ linde den ganzen Tag ſingen; das will ich, wahrlich, ſo lange ich lebe— und das wird nicht lange mehr ſeyn.“
„Bring' ſie nach Hauſe, Ralph, bring' ſie nach Hauſe, das arme geſcheuchte Reh!“ ſagte der Baronett. b
„Mit Gunſt,“ ſprach der Prieſter,„da wir Whitehall vorbei muͤßen, wuͤrde es doch ſon⸗ derbar ausſehen, wenn Sir Everard Syd⸗ ney 2
„Mit einem Prieſter und'nem Taͤnzermaͤd⸗ chen vorbeikaͤme,“ laͤchelte Sir Everard;„doch laßt das, Ihr ſeyd Herr Francis und jeder⸗ zeit mein werther Freund; ſie,— nun, wenn 1 einer von den Schurken in Whitehall ſie er⸗ blickt und grade ſcherzen will, ſo wird er ſie nur eins von meinen ſonderbarlichen Probeſtuͤk⸗ ken aus der Naturgeſchichte nennen.“
Bei der Fortſezung ihres Weges und ihres Geſpraͤches bemerkte Sir Everard dem ehemali⸗ gen Prieſter:„ich kann gar nicht begreifen, was Roſalinden iſt. Sie hat ihre Lebhaftigkeit ganz verloren; ſie trauert und bruͤtet wie'ne Taube, die das Maͤnnchen verlor; ihr Geiſt iſt gebrochen; ſie ſieht jezt einer Gefangenen


