Teil eines Werkes 
2. Bd. (1836)
Entstehung
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Es iſt kein Mord, antwortete der Ge⸗ aͤchtete,weder nach goͤttlichen, noch nach menſchlichen Geſezen. Erlaubte der Herr nicht, daß die Hunde Jeſabels Blut leckten? Und Jeſabel kann als eine Heilige in Vergleich mit ihm gelten. Ich habe ihn ſich an menſchlichen Leiden weiden ſehen, ich habe gehoͤrt, wie ſein Lachen, gleich dem der Hyaͤne, ſich mit dem Geſtoͤhn der gemarterten Opfer verſchmolz. Haͤtte er Blut trinken, ſich mit Menſchenfleiſch maͤſten duͤrfen, er haͤtte dieſes Mahl allen an⸗ dern vorgezogen. Die Vergeltung gehe jezt ihren Gang; er trinke den Becher, den er ge⸗ fuͤllt hat; die Verzweiflung auf Erden ſey das Vorſpiel des ewigen Feuers, das ſeiner war⸗ tet. Der Tag des Verruchten iſt gekommen, das Maaß ſeiner Suͤnden iſt endlich voll.

Und ſogleich rief er mit ſo gewaltiger Stimme Jeffreys! Jeffreys! aus, daß das Volk einen Augenblick mit der Zerſtoͤrung des Hauſes, in welchem er ſich befand, einhielt, um zu fragen, weß Stimme das geweſen ſey. Aber

die Pauſe dauerte nur einen Augenblick. Es wurden brennende Fackeln gegen die feſten Thuͤ⸗

ren und Fenſterſchlaͤge gelegt; ſie ſtuͤrzten zu-