Teil eines Werkes 
2. Bd. (1836)
Entstehung
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Thore werden nicht mehr lang geſchloßen bleiben. Roſalinde, bittet Gott um ſeinen Segen

fuͤr mich! fluͤſterte Baſil.

Ihre Bruſt war voll zum Zerſpringen, ihr Auge ſchwamm in Thraͤnen, das Gebet trat ihr auf die Lippen, doch nicht ſo leiſe, daß es nicht das Ohr ihres Geliebten erreicht haͤtte,

der die dunkele ſteinerne Treppe beſeligt her⸗ abeilte. Als er unten auf den Hof kam, ſchim⸗ merte das Licht hell aus dem Fenſter Sir Evrard's, er blickte auf, und ſah, daß ſie ihm durch den dunklen Nebel nachſchaute. Und wer war jezt, troz der furchtbaren Aufregung der Zeit, nur halb ſo gluͤcklich, als Baſil?

Als er nach ſeinem Quartiere ging, war die Nacht ſchon tiefer herabgeſunken; an der Ecke einer Straße, ſiel ihm ploͤzlich jemand in den Arm und er hoͤrte die ſtrenge Stimme des Geaͤchteten!

Kommt mit!

Wohin? fragte Baſtl.

Zur Stelle, wo das Übel gern aus unſerm Vaterlande ziehen moͤchte, aber gleich wie Sa⸗ tan, als er aus dem Paradieſe entfloh, auf ſeinen Fluͤgeln das Licht des Morgens trug,