236
gab. Dies beſtaͤrkte Margaretha in ihrem Ver⸗ dachte„daß die Liebenswuͤrdigkeit ihrer Neben⸗ buhlerin einen tiefen Eindruck auf ihren Bru⸗ der gemacht habe, und ſie beſchloß, auf irgend eine Weiſe dieſen Umſtand ſich zu Nuzen zu ma⸗ chen. Alice verhehlte ihren Verdruß uͤber die Ankunft Margarethas wenig, und dieſe errieth mit dem Frauen und Irlaͤndern eigenen Scharf⸗ blicke gar bald die Veranlaßung deßelben. Die Wiederherſtellung Cuthberts wurde durch ſein brennendes Verlangen, dem Koͤnig in ſei⸗ ner ſchlimmen Lage beizuſtehen, nur aufgehal⸗ ten; er hatte noch nie ein Hinderniß gekannt, das ſein Eifer und ſeine Loyalitaͤt nicht uͤber⸗ wunden haͤtte, und nun mußte er, gerade zu einer Zeit, wo ſeine Dienſte wirklich haͤtten von Nuzen ſeyn koͤnnen, das Zimmer huͤten und ſeinen Zuſtand taͤglich verſchlimmern ſehen. „Hier angeſchmiedet zu ſeyn,“ ſagte er, „iſt das Schrecklichſte, was mir zu ſo einer Zeit begegnen konnte; es ſprengt kein Pferd an meinem Fenſter voruͤber, keine Trompete ſchallt in mein Ohr, daß mein Herz nicht da⸗ voon widerhallt, als ob es mich von dieſem verzweifelten Lager aufjagen muͤßte. Warum mußte ich ſo ungluͤcklich ſeyn! Und Baſil—


