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Die von Blut unterlaufenen Augen des Ge⸗ aͤchteten wurden feucht, und er haͤtte das Maͤd⸗ chen an ſeine Bruſt druͤcken koͤnnen, als ob es wirklich ſein Kind waͤre. Aber er faßte ſich und fragte, was in dem ſchachtelaͤhnlichen Packe waͤre, das ſie in der Hand hielt. Sie ant⸗ wortete, daß eine alte Spaniſche Nonne, die ſeit einem Ungluͤcksfall, der ſie betroffen, große Theilnahme fuͤr ſie zeige, ihr zwei kleine In⸗ diſche Voͤgel gegeben habe, und da ſie wiße, wie ſehr ihr Oheim ſolche Dinge ſchaͤze, ſo habe ſie ſie fuͤr ihn mitgenommen. Sie wuͤrden, ſezte ſie hinzu, geeignete und erheiternde Ge⸗ faͤhrten in einem Gefaͤngniße ſeyn, da ſie nie an die Freiheit zu denken ſchienen, deren Wuͤr⸗ digung ſſe nicht erkennten.
Die Augen des ernſten Mannes wurden
wieder feucht, und er ſagte, zur Amme ge⸗ wendet:„Iſt das wirklich das Kind des Rowland Sydney?“ Das Weib ſtrich ſich das Haar aus der Stirn und ſtrengte ihre Augen an, als ob. ſie uͤber die Gegenwart hinausblicken wollte. End⸗ lich ſagte ſie:
„Und wer iſt es, der danach fragt?“
Der Geaͤchtete blickte ſie eben ſo ſtarr an.


