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„Major Raymond,“ ſprach Baſil feſt, aber ruhig,„wiewohl ich an Roſalinde Sydney als Frau von mir, nicht zu denken wage, iſt ſie doch meine Muhme, und als ſolche werde ich ſie nicht nur ſelber achten, ſondern das naͤm⸗ liche von Dir erwarten. Sie iſt eine arme Waiſe, ein verlaßenes Maͤdchen, ſie hat faſt keinen andern Freund, als meinen Vater; ſollte der aber von dieſer Welt ſcheiden, dann wuͤrde ich es fuͤr meine Pflicht halten, ihr Vaterſtelle zu vertreten. Verſtehſt Du ganz, was ich ſa⸗ gen will?“
Cuthbert Raymond's ſchoͤnes Geſicht verzog ſich anfangs unter peinlichen Zuckungen, die aber bald einem Ausdrucke froͤhlicher Luſt wi⸗ chen.
„Sieh nur nicht ſo ernſthaft dazu, mein lie⸗ ber Freund, nur nicht ſo ehrenfeſt⸗ernſt; froͤh⸗ lich, unbedachtſam und ſchlecht genug bin ich wohl, doch darf ich ſagen, nicht ganz ſo ſchlecht und zuͤgellos, als Du zu glauben geneigt ſcheinſt; aber bei'm heiligen Paulus! kaum kann ich mich des Lachens daruͤber erwehren, daß Du ſo ploͤzlich und ſo unaufgefordert, die Vormundſchaft uͤbernimmſt und als dermalein⸗


