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dieſe Heirath von ihrer Seite aus Eigennuz und Convenienz geſchloßen. Aus einem alt⸗ka⸗ tholiſchen Hauſe abſtammend, war ihre Fami⸗ lie waͤhrend den Zeiten des Protektorates in Elend und Noth gerathen. Von ihrem Vater konnte man ſagen, er ſey als ein Opfer ſeines Glaubens gefallen, denn unverdiente Beſchim⸗ pfung und Verlaͤumdung erdruͤckten ihn; ein Juͤngling, dem ihre erſte Zaͤrtlichkeit mit je⸗ nem reinen Eifer, der innigen Wahrheit gewid⸗ met war, die ihrem anſtrebenden Geiſte entſpra⸗ chen, wurde im Buͤrgerkriege grauſam erſchla⸗ gen.
Sir Everard, von ihrer ausnehmenden Schoͤn⸗ heit angezogen und durch die eigenthuͤm liche Gutmuͤthigkeit ſeiner Denkweiſe aufgefordert, ſah im Glauben der ſchoͤnen Katholikin gar nichts, was ihm haͤtte anſtoͤßig ſeyn ſollen. In ſeiner einfachen Weiſe folgerte er ſo:„Gott wuͤrde ein ſo vollendetes Weſen nicht erſchaffen haben, um es zu ewiger Vernichtung zu be⸗ ſtimmen; dieſes Weſen ſey das ſchoͤnſte Blatt im Buche der Natur, und er wolle es vereh⸗ rend aufnehmen, ohne ſich an Vorwuͤrfe zu kehren, die puritaniſche Prieſter oder ein puri⸗ taniſcher Protektor ihm machen wuͤrden.“


