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ſterwerkes beſtanden aus Diamanten des fein⸗ ſten Waßers. Die Kerzen waren aus wohlrie⸗ chendem Wachs gefertigt; die Fenſtervorhaͤnge von ſchwarzem Sammt aus Genua, waren mit ſchweren goldenen Franzen eingefaßt, geziert und aufgeſchnuͤrt, waͤhrend hier und dort ſchwere goldene Troßeln, durch das Gewicht ihres maßiven Goldes, niedergezogen zu werden ſchie⸗ nen. In dieſem wirklich einzigen Gemache ſtan⸗ den auch zwei elfenbeinerne ausgeſchnittene Seßel, in der uͤppigſten Weiſe mit Polſtern von Hermelin belegt, von deren hohen Ruͤck⸗ lehnen eben dieſes koſtbare Pelzwerk mit Gold eingefaßt herabhing; die Betſchemel waren weich genug, um darauf knien zu koͤnnen; und ein kleiner Tiſch, den Lady Sydney als eine koſt⸗ bare Reliquie ſchaͤzte, weil er fruͤher Eigenthum von Thomas⸗a⸗Becket geweſen, trug ein mit bunten Schildereien geziertes Mißal und einige andere Buͤcher, zur katholiſchen Gottesverehrung beſtimmt.. Es iſt nicht moͤglich, einen ſtaͤrkeren Gegen⸗ ſaz zu erdenken, als die beiden von uns zu beſchreiben verſuchten Zimmer bildeten; doch waren beide nur das aͤußere Gepraͤge des Gei⸗ ſtes, der im Innern ihrer Bewohner herrſchte.


